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Zellulite oder Cellulite an Po und Beinen

Das Hauptproblem vieler Frauen an Po und Oberschenkeln sind Ausbuchtungen und Dellen - im Volksmund als Zellulite bezeichnet. Auslöser ist die locker angeordnete Struktur des weiblichen Bindegewebes, sowie die Tatsache, dass bei Frauen die Fettzellen dichter unter der Hautoberfläche liegen. Oft führen selbst eiserne Diät und Sport nicht zum gewünschten Erfolg.

Der Versuch diese harmlose, aber unschöne Erscheinung mit Massagen, Bestrahlungen, Cremes oder anderen teueren Mittelchen in den Griff zu bekommen, entpuppt sich meist als Illusion. Einziger Profiteuer die unzähligen Anbieter solcher Produkte, denn die Neigung zu Zellulite scheint teilweise angeboren.

Wer nun meint mit Fettabsaugen sei alles erledigt, der irrt. Erfolgversprechender sind verschiedene Therapien jenseits der eigentlichen Schönheitsoperationen.


Cellulolipolyse


Diese Form der Lipolyse, eine Elektrostimulation des Gewebes, wurde in Frankreich entwickelt. Dabei werden ultradünne Elektroden unter die Haut geführt und regen dort mit Mini-Stromstößen den Fettstoffwechsel an. Weiterer Vorteil: Zum Fettabbau soll gleichzeitig die Spannkraft der Haut verbessert werden, was diese Form der Lipolyse auch zur Behandlung von Schwangerschaftsstreifen empfehlenswert macht. Bei wöchentlicher Anwendung der völlig schmerzlosen Behandlung, sollte nach einigen Wiederholungen eine deutliche Verbesserung des Aussehens und der Durchblutung eintreten.


Oberschenkelstraffung


Die Oberschenkelstraffung kann einen medizinisch notwendigen Eingriff, aber auch eine kosmetische Operation darstellen. Durchgeführt wird sie meist nach starkem Gewichtsverlust.

Die überschüssigen Hautpartien an der Oberschenkelinnenseite werden hierbei chirurgisch entfernt und die Haut nach oben - zur Leiste hin - gestrafft. Die verbleibenden Narben verlaufen im Schritt- und Leistenfaltenbereich.

Die Oberschenkelstraffung und die Bauchstraffung können in einer Operation durchgeführt werden.


Besondere Aufklärungspflicht bei Schönheitsoperationen


Ärzte müssen ihre Patienten bei kosmetischen Operationen besonders gründlich über die Risiken des Eingriffs aufklären. Mit diesem Hinweis hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht einen Chirurgen zu Schmerzensgeld, Schadensersatz und Rückzahlung seines Honorars verurteilt.