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Minimalinvasive Implantologie

Minimalinvasive Implantologie

Durch minimalinvasive Implantologie schmerzarm und schnell zum Zahnimplantat

Wie in vielen anderen Bereichen der Chirurgie ist heute dank computergestützter 3D-Implantatplanung auch bei Zahnimplantaten ein minimalinvasiver Eingriff möglich. Diese Neuerung verspricht den Patienten auf dem Weg zu neuen Zähnen eine schnelle Genesung, wenig bis keine Komplikationen wie Schwellungen oder Entzündungen und eine fast schmerzfreie Behandlung. Mit kleinen Bohrungen anstelle von großen Schnitten ist es es möglich, die Funktionalität, sowie die makellose Optik des Kauapparates auf gewebeschonende Art und Weise wiederherzustellen.

Der minimalinvasive Eingriff

Bei der herkömmlichen Behandlung ist es üblich, das Zahnfleisch bei der Implantierung mit einem Skalpell zu eröffnen. Die minimalinvasive Implantologie dagegen bringt das Implantat durch kleinste Bohrungen mit sehr feinen Instrumenten in den Kiefer ein. Dieses Vorgehen ist nur "minimal invasiv", verletzt also das Gewebe so wenig wie eben möglich.
Da bei der minimalinvasive Implantologie der operierte Kieferbereich nicht komplett freigelegt wird, ist eine gewissenhafte Diagnostik nötig. Die digitale 3D-Implantatplanung macht dies möglich: Dank ihr kann die Beschaffenheit des Kiefers vor dem Eingriff detailliert dargestellt und die optimale Implantatposition bestimmt werden. Am Tag des minimalinvasiven Eingriffs wird diese dann mit feinen Bohrschablonen auf den Kiefer übertragen.

Durch die radikal verkleinerte Schnittfläche verursacht die minimalinvasive Implantologie ein deutlich geringeres Trauma im Gewebe und hinterlässt eine kleinere Wundfläche. Die Schwellung im OP-Bereich ist weniger ausgeprägt, der Patient ist schmerzfreier und das Risiko, im OP-Bereich eine Entzündung oder Infektion zu entwickeln, sinkt auf beinahe Null.

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Noch einen Schritt weiter: Das All-on-4™ Konzept

Durch die Nutzung der minimalinvasiven Implantologie und der computergestützten 3D-Diagnostik macht das neuartige All-on-4™ Konzept ein lückenloses Gebiss an nur einem Tag möglich.
Bei dem herkömmlichen Verfahren war es bisher so, dass zur Rekonstruktion eines zahnlosen Kiefers zahlreiche Stifte implantiert werden mussten. Für einen Oberkiefer waren acht Stifte nötig, für einen Unterkiefer sechs. Bei der All-on-4™ Methode werden nur vier Stifte pro Kiefer benötigt. Die beiden hinteren Anker werden dabei etwas schräg versetzt eingebracht und verkeilt, sodass trotz der geringeren Anzahl ein fester Sitz der Implantate garantiert ist.

Vorteile des All-on-4™ Konzeptes

Da deutlich weniger Stifte in den Kiefer gesetzt werden müssen als bei der herkömmlichen Methode, ist die Behandlungsdauer deutlich kürzer. So ist es mit dieser Methode möglich, einen kompletten Zahnersatz in einem Tag, also in nur einer Sitzung, zu implantieren. Bei ausreichend guter Planung wird der festsitzende Zahnersatz am gleichen Tag fertiggestellt und kann sofort am gleichen Tag eingesetzt werden.

Ein weiterer Vorteil neben der Zeitersparnis liegt in der optimalen Ausnutzung des Kieferknochens. Bei vielen Parodontose-Patienten ist der Kieferknochen in Mitleidenschaft gezogen und kann an manchen Stellen einen Anker für den Zahnersatz gar nicht ausreichend stabilisieren. Bei der herkömmlichen Methode mit vierzehn zu implantierenden Stiften war deshalb bei vielen dieser Patienten ein aufwendiger Knochenaufbau nötig, was in den meisten Fällen einen separaten operativen Eingriff und einen separate Wachstumsphase für den Knochen benötigt. Mit der All-on-4™ Methode kann man dies bei einem Großteil der Patienten umgehen. Da nur deutlich weniger Stifte eingebracht werden, kann ihre Position perfekt auf die Gegebenheiten abgestimmt werden.

Auch was die Haltbarkeit anbelangt, gibt es derzeit keine Hinweise auf Einschränkungen durch die geringere Zahl der Verankerungen. Das All-on-4™ Konzept gilt wissenschaftlich als fundiert. Laut einer 5-Jahresstudie liegt die Erfolgsqoute bei 95%.

 

Minimalinvasive Implantologie wurde am 06.06.2020 16:09 Uhr aktualisiert.