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Gute und günstige Implantate
Wie kann ich Kosten sparen?

Guter Zahnarzt erklärt vorher

Für die Beantwortung dieser Frage haben wir ausführliche Gespräche mit Vertretern aller beteiligten Gruppen geführt. Mit implantierenden Zahnärzten, Kieferchirurgen und Oralchirurgen, mit Dentallaboren für implantatgetragenen Zahnersatz und last but not least mit Herstellern der künstlichen Zahnwurzeln. Neben vielen anderen Fragen, stellten wir den Experten immer auch eine zentrale Frage:

Wenn Sie selbst ein Implantat bräuchten, wo würden Sie sparen und wo nicht?

  1. Die Implantathersteller
  2. Die Dentallabore
  3. Die Zahnärzte

Beginnen wir mit den Implantatherstellern:

Die gute Nachricht vorweg: Hier sind hohe Einsparungen bis 70% möglich. Aber der Reihe nach. Ein Implantat besteht in der Regel aus drei Teilen.

  1. Dem Implantatkörper
    Das ist eine Hohlschraube, wie ein Dübel, die in den Kieferknochen eingeschraubt wird und anschließend mit diesem stabil verwächst.

  2. Dem Abutment
    Dies ist ein Verbindungsstück, das eingesteckt und verschraubt mit dem Implantatkörper eine Zahnkrone, eine Brücke oder eine Teleskopverbindung tragen kann.

  3. Der Suprakonstruktion
    Als Suprakonstuktion wird alles bezeichnet was Ihr Implantat einmal trägt. Also eine Krone, eine Brücke u.s.w.

Die Qualität eines Implantates lässt sich an 2 Kennzahlen ablesen.
  1. Der Einheilungsquote
    Sie gibt an, wie viele Implantate eines bestimmten Typs nach der Implantierung auch fest anwachsen. Bei ausgereiften Implantatsystemen der großen Hersteller liegt dieser Wert bei über 97 Prozent.
  2. Der Lebensdauer
    Entscheidend für die Haltbarkeit im Mund sind 2 Faktoren.
    • Die Verbindung zwischen Implantatkörper und Abutment sollte eine mikrobewegungsfreie Konusverbindung sein, da nur diese eine optimale, spaltfreie und bakeriendichte Verbindung garantiert.
    • Die tägliche Pflege des Implantates durch Sie, den Träger, muss gewährleistet sein, z.B. mit Zahnseide oder Interdental Bürstchen um Speisereste und Zahnbeläge vollständig zu entfernen.
Sind beide Voraussetzungen erfüllt, können Zahnimplantate ein Leben lang halten und jede natürliche Zahnwurzel ersetzen

Das Sparpotenzial im Bereich Herstellung ist enorm

Wie bei Medikamenten (Generika), profitieren auch bei Implantaten clevere Patienten vom Ablauf des Patentschutzes bei etablierten Herstellern. So haben sich Firmen darauf spezialisiert Implantatoberflächen, Abutments und andere Implantatkomponenten großer Marken wie Nobel Biocare® , Straumann®, Zimmer Dental®, DENTSPLY® oder ANKYLOS® 1 zu 1 nachzubauen. Das Ergebnis sind perfekte Produkte, die in Qualität und Haltbarkeit den Originalen in nichts nachstehen und dies zu einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis. Kompromisslos exakt, kompromisslos günstig und häufig inklusive lebenslanger Garantie. Hier lassen sich bis zu 70% der Zahnimplantat Kosten einsparen bei exakt gleicher Qualität.

Dentallabore für Zahnersatz auf Implantaten

Zahnersatz in höchster Qualität wird in Deutschland produziert durch die eigenen Praxislabore der Zahnärzte oder durch gewerbliche Dentallabore. Dabei arbeiten Praxislabore, wie der Name schon sagt, nur für den oder die Zahnärzte einer Zahnarztpraxis, wobei große gewerbliche Dentallabore schon mal für mehrere hundert Zahnärzte tätig sind.

Die Herstellungskosten von Zahnersatz unterliegen den selben Marktgesetzen, wie die Herstellung anderer Qualitätsprodukte. Dabei sind die Auslastung von Mitarbeitern und Maschinen sowie die Einkaufspreise der benötigten Materialien entscheidend. Hier sind große Dentallabore, z.B. durch Mengenrabatte eindeutig im Vorteil. Und noch eine Tatsache sollte man berücksichtigen. Deutschlands Zahnärzte sind gemessen am Bruttoinlandsprodukt weltweit die teuersten. Damit können auch Praxislabore, bei genau diesen Ärzten, wohl kaum eine preiswerte Wahl darstellen.

Das Sparpotenzial ist auch bei implantatgetragenem Zahnersatz hoch

So erhalten Sie bei unseren großen Laborpartnern eine Zirkonkrone (mehrflächig) auf Implantaten, bereits ab 198 Euro (Laborkosten) oder eine 3-gliedrige Zirkonbrücke (lichtdurchlässige hochwertige Keramik) auf zwei Implantaten, bereits ab 499 Euro (Laborkosten). Und dies in erstklassiger Qualität, mit 5 Jahren Garantie.

Den richtigen Zahnarzt finden

Wie im Video von Zahnarzt und Gutachter Dr. Riedel gefordert, bieten unsere Partner-Zahnärzte eine kostenlose und ergebnisoffene Implantatberatung im Vorfeld der Behandlung an. Falls ein Implantat ratsam ist, wird dieses durch Experten gesetzt: Kiefer-, Oralchirurgen oder spezialisierte Zahnärzte. Dazu bitte den anschließenden Fragebogen komplett ausfüllen. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen zwecks Beratungstermin bei einem unserer Partner-Zahnärzte.



In Deutschland werden pro Jahr ca. eine Million Zahnimplantate gesetzt, Tendenz steigend. Immer mehr Zahnärzte entdecken diesen lukrativen Markt für sich, leider mit höchst unterschiedlichen Qualifikationen. Denn Implantieren war lange das Kerngeschäft von MKG- und Oralchirurgen und erfordert eine detaillierte Vorbereitung und ein hohes Maß an chirurgischem Können.

Qualifikation der Ärzte - ein Erfolgsfaktor

So beinhaltet beispielsweise der Titel „Facharzt für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie“ ein abgeschlossenes Studium der Zahn- und der Humanmedizin, sowie eine mindestens 60 Monate dauernde Vollzeit-Zusatzausbildung bei einem weiterbildungsbefugten MKG-Chirurgen.

„Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ dürfen sich ausschließlich Zahnärzte nennen, die nach ihrer Approbation als Zahnarzt (Zulassung) eine mindestens vierjährige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die Weiterbildung kann nur in Vollzeit und hauptberuflich an zugelassenen Ausbildungsstätten absolviert werden.

Auch spezialisierte Zahnärzte, wie „MSc Master of Science Orale Chirurgie/ Implantologie“, „Master of Science Implantologie“ und gleichwertige Weiterbildungen sind eine gute Wahl. Diese Studiengänge dauern 2 bis 3 Jahre und bieten in den Bereichen Oralchirurgie und Implantologie umfassende Wissensvermittlung in Theorie und Praxis.

Allgemeine Tätigkeitsbezeichnungen wie „Implantologe“ oder „Implantologie“ sind nicht geschützt und setzen keine irgendwie geartete Zusatzausbildung voraus. Jeder Zahnarzt könnte sich diese Titel selbst verleihen.

Erfolg durch Erfahrung

Theoretisches Wissen ist unverzichtbar, aber ohne praktische Erfahrung nur eine Seite der Medaille. Deshalb stellen Sie Ärzten nicht nur Fragen nach deren Ausbildung, sondern fragen Sie auch nach den sogenannten Fallzahlen, z.B. die Anzahl der gesetzten Implantate innerhalb der letzten sechs Monate. Hier unsere Checkliste für Ihr Beratungsgespräch:
  • Ist der Arzt bereit Ihre Fragen geduldig und umfassend zu beantworten, auch jene nach seiner Qualifikation und Spezialisierung? Denn ein MKG Chirurg, dessen Tätigkeit zu 95 Prozent aus kosmetischen Nasen- und Ohrkorrekturen besteht, ist für eine komplexe Implantatbehandlung nicht die erste Wahl.
  • Wird der geplante Eingriff routinemäßig durchgeführt? Hat der Arzt ausreichende Erfahrung? Fragen Sie:"Wie oft haben sie die bei mir geplante Operationsmethode schon angewandt?" Eine barsche oder ausweichende Antwort sollte Ihnen zu denken geben. Ein Zahnarzt würde sich selbst kaum von einem unerfahrenen Kollegen operieren lassen.
  • Ein Implantat ist zwar nur eine sehr kleine OP. Eine Notfallüberwachung für mindestens 24 Stunden sollte dennoch gewährleistet sein.
  • Ein entscheidender Punkt ist die Aufklärungspflicht. Vorsicht ist angebracht, wenn sich der Arzt nicht für Ihre Beweggründe, eventuelle Vorerkrankungen und die gesamte Lebenssituation interessiert.
  • Gleiches gilt, wenn der Eingriff als völlig problemlos und ohne jegliches Risiko dargestellt wird. Denn ca. 10% der Implantate müssen wieder entfernt werden.
  • Die Operation wird immer im Anschluss an die erbrachte Leistung bezahlt. Ein Zahnarzt der Vorkasse verlangt, hat wohl kein Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Dies sollte ihnen zu denken geben. Völlig abzulehnen ist eine Bezahlung in bar, ohne Rechnung oder Quittung.
  • Unsere Partnerzahnärzte beantworten gerne und umfassend alle ihre Fragen. Jetzt Termin vereinbaren


Implantate sind nicht ohne Risiko

Ca. 10 Prozent (100.000 Implantate pro Jahr) fallen der sogenannten Periimplantitis zum Opfer und müssen wieder entfernt werden. Nach Meinung von Spezialisten hätten viele dieser Implantate nicht gesetzt werden dürfen, da die Risiken absehbar waren. Doch mit Implantaten lässt sich viel Geld verdienen, da auch Kassenpatienten zu höchst lukrativen Privatpatienten werden. Dies scheint die Risikobereitschaft einiger Zahnärzte deutlich zu erhöhen.

Denn Implantate sind nicht für Jeden geeignet. Eine Voraussetzung, der Kieferknochen, sollte genügend Platz bieten und ausreichend Knochensubstanz vorhanden sein. Bei Diabetikern und starken Raucher ist die Einheilungsrate extrem schlecht, daher Finger weg von Implantaten. Auch wer ständig Medikamente wie Blutverdünner, Cortison, Psychopharmaka oder Mittel gegen Osteoporose einnehmen muss, kann sich erhebliche Probleme ersparen und sollte von Anfang an auf Alternativen ausweichen.

Fazit:

Bei Implantaten sind hohe Einsparungen durch die Wahl günstiger Hersteller sowie bei der Suprakonstruktion (implantatgetragener Zahnersatz) möglich. Das Sparpotenzial bei guten Implantologen jedoch ist begrenzt.

Um ein langlebiges Implantat zu erhalten ist ein hoher Ausbildungs- und Wissensstand sowie viel praktische Erfahrung bei Chirurg und Zahnarzt Voraussetzung. Wer hier nur ans sparen denkt, spart vielleicht auf Kosten seiner Gesundheit.

Es ist uns dennoch gelungen preisbewusste Zahnärzte, Kiefer- und Oralchirurgen zu finden, die eine kostenlose und ergebnisoffene Implantatberatung im Vorfeld der Behandlung anbieten. Für einen Beratungstermin bei einem unserer Partner-Zahnärzte bitte die Anmeldung ausfüllen.






Bei Fragen einfach anrufen: 03821 8898099
Wir helfen Ihnen gerne.


Wie Sie Ihre Implantat Kosten senken wurde am 13.04.2018 14:19 Uhr aktualisiert.