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Beste Zahnimplantate zu fairen Kosten - wie geht das?

Wie viel kosten Zahnimplantate


Worauf es bei Zahnimplantaten wirklich ankommt, weiß wohl niemand besser als implantierende Zahnärzte selbst. Jene Spezialisten, deren tägliches Geschäft die zahnärztliche Implantologie ist.

Sie haben wir gefragt:

Wenn Sie selbst ein Implantat bräuchten, worauf würden Sie Wert legen?

Trotz vieler unterschiedlicher Schilderungen, ließen sich doch alle Antworten auf zwei elementare Kernpunkte zusammenfassen:

  1. Der implantierende Zahnarzt muss neben entsprechender Ausbildung und Weiterbildung auch über umfangreiche praktische Erfahrung verfügen: Ein Spezialist in Theorie und Praxis. Die Wichtigkeit dieser praktischen Erfahrung würde bei chirurgischen Eingriffen oft unterschätzt und sei häufig verantwortlich für Probleme.
     
  2. Hochwertiges, erprobtes Material bei Implantat und Zahnersatz.
     


Wenn wir die beiden Kernaussagen der Experten unter dem Aspekt der Zahnimplantat Kosten betrachten, wird schnell deutlich wo Einsparungen möglich sind.

  • Voraussetzung für "Beste Implantate" sind gute, erfahrene Ärzte. Das Sparpotenzial ist hier begrenzt. Eine exzellente Leistung hat immer ihren Preis und ist diesen auch Wert!
     
  • Ganz anders der zweite Punkt. "Hochwertiges, erprobtes Material bei Implantat und Zahnersatz" enthält enormes Sparpotenzial ohne bei Qualität und Ästhetik Abstriche zu machen.

Hier im Artikel erfahren Sie, was Zahnimplantate kosten dürfen und wodurch der Preis eines Zahnimplantates beeinflusst wird.


Inhaltsverzeichnis:

  • Was kann ein Zahnimplantat kosten?
  • Warum sind die Kosten für Implantat-Material so unterschiedlich?
     
  • Welche Faktoren bestimmen die Kosten von Zahnersatz auf Implantaten?
  • Wie gut ist Implantat-Zahnersatz aus dem Ausland?
  • Wie kann ich bei implantatgetragenem Zahnersatz Kosten sparen?
     
  • Zahnimplantat-Kosten: Günstige Preise oft bei Spezialisten
  • Jeder Implantologe hat einmal angefangen
     
  • Was ist ein Zahnimplantat?
  • Woran erkennt man die Qualität von Zahnimplantaten?
  • Brauchen Implantologen eine zusätzliche Ausbildung?
  • Erstattet die gesetzliche Krankenkasse die Implantat Kosten?
  • Wie sicher sind Zahnimplantate?
  • Zahnarztvergleich: Warum sind die Implantat Kosten so unterschiedlich?
  • Preisbeispiele für Zahnimplantate


  • Was kann ein Zahnimplantat kosten?

    Die Kosten eines Zahnimplantats hängen stark vom gewählten Hersteller ab. Das notwendige Implantat-Material umfasst neben dem eigentlichen Implantat auch weitere Teile wie Abutment, Deckschraube, Zahnfleischformer und Abdruckposten.
    ImplantatherstellerKosten Einzelzahnimplantat
    Dentsply Friadent ca. 650 Euro
    Nobel Biocare ca. 600 Euro
    Straumann ca. 500 Euro
    Camlog ca. 400 Euro
    Implant Direct ca. 139 Euro
    Medentis ca. 98 Euro

    Warum sind die Kosten für Implantat-Material so unterschiedlich?


    Bei Zahnimplantaten ist die Oberflächenstruktur und das Material aus dem sie bestehen sehr wichtig für den Erfolg. Die Oberflächenstruktur ist entscheidend, damit das Implantat - "wie ein Dübel" - gut mit dem umgebenden Kieferknochen verwächst und maximalen Halt errreicht. Das Material - hochreines Titan oder Keramik - um Allergien oder Periimplantitis bestmöglich vorzubeugen. Doch der Preis ist kein Maßstab für die Qualität.

    Daher ist das Sparpotenzial im Bereich Implantat-Material enorm. Die Kosten verschiedener Marken können sich um mehr als das Dreifache unterscheiden.
    Clevere Patienten sparen mit Nachahmerprodukten, sogenannten Copycats. Wie bei Medikamenten die Generika (gleicher Wirkstoff), profitieren Sie auch bei Implantaten vom Ablauf des Patentschutzes. So haben sich Firmen darauf spezialisiert, bestens erprobte Implantatoberflächen, Abutments und andere Implantatkomponenten hochpreisiger Marken wie Nobel Biocare®, Straumann® oder ANKYLOS® 1 zu 1 nachzubauen. Das Ergebnis sind perfekte Produkte, die in puncto Qualität, Haltbarkeit und Ästhetik den Originalen in nichts nachstehen und dies zu extrem günstigen Zahnimplantat Kosten. Kompromisslos exakt, kompromisslos günstig und häufig inklusive lebenslanger Garantie. Hier lassen sich bis zu 80% der Materialkosten eines Implantats einsparen.

    Doch wie findet man jene Zahnärzte, die mit guten und günstigen Implantat-Herstellern zusammenarbeiten? Dazu haben wir die neue Zahn-Situations-Analyse entwickelt. Einfach kurz 7 Fragen beantworten und Zahnärzte in ihrer Nähe finden, die für ihre gesuchte Behandlung ein erstklassiges Preis-Leistungs_verhältnis bieten:


    Sparen bei Zahnersatz auf Implantaten

    Zahnersatz in höchster Qualität wird in Deutschland produziert durch die eigenen Praxislabore der Zahnärzte oder durch gewerbliche Dentallabore. Dabei arbeiten Praxislabore, wie der Name schon sagt, nur für das Ärzteteam einer Zahnarztpraxis, wobei große gewerbliche Dentallabore schon mal für über tausend Zahnarztpraxen tätig sind.


    Welche Faktoren bestimmen die Kosten von Zahnersatz auf Implantaten?


    Die Kosten der Herstellung von Zahnersatz unterliegen den selben Marktgesetzen, wie die Herstellung anderer Qualitätsprodukte. Dabei sind die Auslastung von Mitarbeitern und Maschinen sowie die Einkaufspreise der benötigten Materialien entscheidend. Hier sind große Dentallabore, z.B. durch Mengenrabatte im Einkauf eindeutig im Vorteil. Zudem verfügen innovative deutsche Großlabore, getrieben durch die enorme Konkurrenz, oft über die neueste Generation bei CAD/CAM Hard und Software. Manche arbeiten im Zwei-Schicht-Betrieb. Maschinen laufen 16 Stunden pro Tag, das senkt die Kosten für Ihren Zahnersatz und erhöht die Nachhaltigkeit - gut für unsere Umwelt.


    Wie gut ist Implantat-Zahnersatz aus dem Ausland?


    Made in Germany steht für höchste Qualität. Doch eine Vielzahl deutscher Unternehmen produzieren ihre Markenprodukte heute viel günstiger im Ausland. Qualität und Güte bleiben exakt gleich. So kommen selbst in der Medizin fast alle Knie- und Hüftgelenke aus Pakistan. Das gleiche gilt für viele chirurgische Instrumente in Human und Zahnmedizin, alle in bester deutscher Qualität. Zahnersatz macht da keine Ausnahme, auch wenn mancher Zahnarzt mit eigenem Praxislabor dies gerne anders darstellt. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es keine signifikanten Qualitätsunterschiede zwischen ausländischem und vor Ort gefertigten Zahnersatz gibt.


    Wie kann ich bei implantatgetragenem Zahnersatz Kosten sparen?


    Das Sparpotenzial ist auch bei implantatgetragenem Zahnersatz hoch. Die Laborkosten der uns zur Prüfung eingereichten Heil- und Kostenpläne unterscheiden sich oft erheblich. Preisvorteil: Patienten können vielfach über 60 Prozent einsparen. So erhalten Sie bei großen Dentallaboren eine Zirkonkrone (mehrflächig) auf Implantaten, bereits ab 198 Euro (Laborkosten) oder eine 3-gliedrige Zirkonbrücke (lichtdurchlässige hochwertige Keramik) auf zwei Implantaten, bereits ab 499 Euro (Laborkosten). Und dies in erstklassiger Qualität, mit 5 Jahren Garantie. Bei diesen reduzierten Zahnimplantat Kosten, reicht ihr Festzuschuss erheblich weiter.

    Sparen beim Zahnarzt-Honorar


    Zahnimplantat-Kosten: Günstige Preise oft bei Spezialisten


    Menschen sind Gewohnheitstiere! Zahnmediziner sind da keine Ausnahme. Wenn sie etwas oft tun, werden sie immer besser und sie erkennen Optimierungsmöglichkeiten. Abläufe unterliegen einer permanenten Weiterentwicklung, werden dadurch effizienter. Dies reduziert die Kosten des Zahnarztes: Der Preis für Zahnimplantate wird günstiger. Gut strukturierte und spezialisierte Implantatpraxen bieten häufig dieselben Kostenvorteile, die wir bereits von großen Dentallaboren kennen.


    Jeder Implantologe hat einmal angefangen


    Hat ein Zahnarzt erst kürzlich seine Weiterbildung zum Implantologen abgeschlossen, fehlt ihm häufig die von seinen Kollegen geforderte "praktische Erfahrung". In dieser Situation ist es durchaus möglich, dass Behandlungen günstiger angeboten werden. Sofern bei ihnen nur eine einfache Implantation ansteht, ohne Knochenaufbau und besondere Problemstellungen ist dies durchaus eine geeignete Option um Zahnimplantat Kosten zu sparen. Jeder hat mal angefangen.

    Wie von Krankenkassen und zahnärtlichen Gutachtern immer wieder gefordert, bieten alle Zahnärzte eine kostenlose und ergebnisoffene Implantatberatung im Vorfeld der Behandlung an. Implantate werden durch Experten gesetzt: Kiefer- und Oralchirurgen oder spezialisierte, weitergebildete Zahnärzte z.B. M.Sc. oder MOM.

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    Was ist ein Zahnimplantat?


    Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, ähnlich einem Dübel, die in den Kieferknochen eingeschraubt oder eingeschlagen wird. Über 90 Prozent der Implantate bestehen aus hochreinem Titan, der Rest, sogenannte Keramikimplantate z.B. aus Zirkolith®, was meist höhere Kosten verursacht. Haben Sie einzelne Zähne verloren, so dienen Zahnimplantate als stabiler Anker um wieder feste Zähne zu erhalten. Selbst die Versorgung völlig zahnloser Kiefer mit einer festsitzenden Prothese ermöglichen wenige Zahnimplantate (All-on-4® oder All-on-6®).

    Zahnimplantate bestehen in der Regel aus drei Teilen

    Implantat Komponenten: Implantatkörper und Abutment
    1. Dem Implantatkörper
      Das ist eine Hohlschraube, wie ein Dübel, die in den Kieferknochen eingeschraubt wird und anschließend mit diesem stabil verwächst.

    2. Dem Abutment
      Dies ist ein Verbindungsstück, das eingesteckt und verschraubt mit dem Implantatkörper eine Zahnkrone, eine Brücke, eine Teleskopprothese oder jeden anderen Zahnersatz tragen kann.

    3. Der Suprakonstruktion
      Als Suprakonstuktion wird alles bezeichnet was Ihr Implantat einmal trägt. Also eine Krone, eine Brücke u.s.w.

    Woran erkennt man die Qualität von Zahnimplantaten?


    Die Qualität von Implantaten lässt sich an 2 Kennzahlen ablesen.
    1. Der Einheilungsquote
      Sie gibt an, wie viele Implantate eines bestimmten Typs nach der Implantierung auch fest anwachsen. Bei Implantatsystemen der großen Hersteller, aber auch bei vielen Copycats liegt dieser Wert bei über 95 Prozent. Maßgeblich ist die Implantatoberfläche.

    2. Der Lebensdauer
      Entscheidend für die Haltbarkeit im Mund sind 2 Faktoren.
      • Die Verbindung zwischen Implantatkörper und Abutment sollte eine mikrobewegungsfreie Konusverbindung sein. Nur diese garantiert eine optimale, spaltfreie und bakeriendichte Verbindung.
      • Die tägliche Pflege des Implantats durch Sie, den Träger, muss gewährleistet sein. Beispielsweise mit Zahnseide oder Interdental Bürstchen um Speisereste und Zahnbeläge vollständig zu entfernen.
    Sind beide Voraussetzungen erfüllt, können Zahnimplantate ein Leben lang halten und jede natürliche Zahnwurzel ersetzen

    Brauchen Implantologen eine zusätzliche Ausbildung?


    In Deutschland werden pro Jahr ca. eine Million Zahnimplantate gesetzt, Tendenz steigend. Immer mehr Zahnmediziner entdecken die künstlichen Zahnwurzeln für sich, leider mit höchst unterschiedlichen Qualifikationen. Denn das Einsetzen der Zahnimplantate und Knochenaufbau war lange Zeit das Kerngeschäft von MKG- und Oralchirurgen und erfordert eine detaillierte Vorbereitung und ein hohes Maß an chirurgischem Können.


    Qualifikation der Ärzte - ein wichtiger Erfolgsfaktor


    So beinhaltet beispielsweise der Titel „Facharzt für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie“ ein abgeschlossenes Studium der Zahn- und der Humanmedizin, sowie eine mindestens 60 Monate dauernde Vollzeit-Zusatzausbildung bei einem weiterbildungsbefugten MKG-Chirurgen.

    Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ dürfen sich ausschließlich Zahnmediziner nennen, die nach ihrer Approbation als Zahnarzt (Zulassung) eine mindestens vierjährige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die Weiterbildung kann nur in Vollzeit und hauptberuflich an zugelassenen Ausbildungsstätten absolviert werden.

    Auch spezialisierte Zahnärzte, wie „Master of Science Orale Chirurgie/ Implantologie“, „Master of Science Implantologie“ und gleichwertige Weiterbildungen sind eine gute Wahl. Diese Studiengänge dauern 2 bis 3 Jahre und bieten in den Bereichen Oralchirurgie und Implantologie umfassende Wissensvermittlung in Theorie und Praxis.

    Überwiegend wohlklingend sind Tätigkeitsbezeichnungen wie „Implantologe“, „Implantologie“, „Schwerpunkt Implantologie“, „Spezialist“ ohne Zusatz einer Fachgesellschaft, „Master of Implantology“ (gibt es nicht, korrekt wäre „Master of Science ...“) oder „Facharzt für Zahnerhaltung“. All diese „Titel“ sind nicht geschützt und setzen keine irgendwie geartete Zusatzausbildung voraus. Jeder Zahnarzt kann sich diese Titel selbst verleihen.

    Erfolg durch Erfahrung

    Theoretisches Wissen ist unverzichtbar, aber ohne praktische Erfahrung nur eine Seite der Medaille. Deshalb stellen Sie Ärzten nicht nur Fragen nach deren Ausbildung, sondern fragen Sie auch nach den sogenannten Fallzahlen, z.B. die Anzahl der gesetzten Implantate innerhalb der letzten sechs Monate. Checkliste für Ihr Beratungsgespräch:
    • Ist der Arzt bereit Ihre Fragen geduldig und umfassend zu beantworten, auch jene nach seiner Qualifikation und Spezialisierung? Denn selbst ein MKG Chirurg, dessen Tätigkeit zu 95 Prozent aus kosmetischen Nasen- und Ohrkorrekturen besteht, ist für eine komplexe Implantatbehandlung nicht die erste Wahl.
    • Wird der geplante Eingriff routinemäßig durchgeführt? Hat der Arzt ausreichende Erfahrung? Fragen Sie:"Wie oft haben sie die bei mir geplante Operationsmethode schon angewandt?" Eine barsche oder ausweichende Antwort sollte Ihnen zu denken geben. Ein Zahnarzt würde sich selbst kaum von einem unerfahrenen Kollegen operieren lassen. Das gleiche Recht haben sie als Patient.
    • Ein Implantat ist zwar nur eine sehr kleine OP. Eine Notfallüberwachung für mindestens 24 Stunden sollte dennoch gewährleistet sein.
    • Ein entscheidender Punkt ist die Aufklärungspflicht. Vorsicht ist angebracht, wenn sich der Arzt nicht für Ihre Beweggründe, eventuelle Vorerkrankungen und die gesamte Lebenssituation interessiert.
    • Gleiches gilt, wenn der Eingriff als völlig problemlos und ohne jegliches Risiko dargestellt wird. Denn ca. 10% der Implantate müssen wieder entfernt werden.
    • Die Operation wird immer im Anschluss an die erbrachte Leistung bezahlt. Ein Zahnarzt der Vorkasse verlangt, hat wohl kein Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Dies sollte ihnen zu denken geben. Völlig abzulehnen ist eine Bezahlung in bar, ohne Rechnung oder Quittung.


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    Zahnarztvergleich: Warum sind die Implantat Kosten so unterschiedlich?


    Diese Faktoren bestimmen grundsätzlich Ihre Kosten für Zahnimplantate:
    • die Anzahl der benötigten Implantate
    • die Lage der Zahnimplantate - im Oberkiefer, Unterkiefer, Gesamtsituation
    • die Wahl des Zahnimplantat-Herstellers
    • das Material der Zahnimplantate (Titan oder Keramik)
    • die Art der prothetischen Versorgung: z.B.: eine implantatgetragene Zahnkrone oder Brücke
    • ist für das Zahnimplantat genügend Knochen vorhanden - oder ist Knochenaufbau nötig
    • ist eine Zahnzusatzversicherung vorhanden - die auch bezahlt
    • Komfort des Zahnersatzes: festsitzende oder herausnehmbare Versorgung
    und schlussendlich die Honorgestaltung des Zahnarztes:

    Die Regelversorgung der Krankenkassen lässt den Ärzten nur wenig finanziellen Spielraum. Die Versorgung mit einer Zahnprothese kostet immer die gleiche Summe. Ganz anders bei Privatleistungen wie Implantate oder Knochenaufbau. Die Gebührenordnung der Zahnärzte, kurz GOZ, eröffnet viele Möglichkeiten der individuellen Honorarberechnung. So können die Beurteilung eines Patienten und die damit verbundenen Kosten der Behandlung von Arzt zu Arzt erheblich variieren. Zudem beinhaltet die GOZ für jeden Behandlungsschritt einen Gebührensatz, den der Zahnarzt nach Aufwand und eigenem Ermessen mit 1,9 bis 3,5 multiplizieren - also erhöhen - kann (der sogenannte Steigerungsfaktor).

    Erstattet die gesetzliche Krankenkasse die Implantat Kosten?

    Die gesetzliche Krankenkasse erstattet nur einen Festzuschuss bei Zahnimplantaten
    Implantate sind keine Regelversorgung und somit nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten. Haben Sie eine Zahnlücke, würde ihre Krankenkasse die Versorgung mit einer Kassen-Brücke bezuschussen. Die Kassenleistung würde ca. 60% der Kosten dieser Regelversorgung decken. Diesen sogenannten Festzuschuss erhalten Sie auch bei einer Implantatbehandlung, der Rest ist ihr Eigenanteil und der kann durchaus bei über 2000 € liegen.

    Von privaten Krankenversicherungen werden die Kosten für Zahnimplantate in der Regel komplett übernommen. Dies ist abhängig vom vereinbarten Tarif. Auch gute Zahnzusatzversicherungen, die mtl. leicht über 50 € kosten können, übernehmen die Kosten der Zahnimplantate meist komplett. Wohl dem der rechtzeitig vorgesorgt hat.

    Weitere Implantat-Kosten durch notwendigen Knochenaufbau


    Ist ihr Zahnfleisch entzündet oder hat sich der Kieferknochen bereits rückgebildet kommen weitere Kosten dazu, denn eine Implantation ist nur im gesunden Kiefer möglich. In diesem Fall muss zuerst die Entzündung völlig ausheilen. Fehlen Zähne über einen längeren Zeitraum, so kann sich der Kieferknochen an diesen Stellen zurückbilden. Ist ein Knochenaufbau erforderlich, kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. So nutzen Implantologen im Oberkiefer häufig den bewährten Sinuslift. Im Unterkiefer wird meist mit Knochenersatzmaterial gearbeitet. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten eines Knochenaufbaus in der Regel nicht getragen. Ein Knochenaufbau kann zusätzliche Kosten von bis zu 1000 € pro Zahn verursachen.

    Wie sicher sind Zahnimplantate?

    Implantate sind nicht ohne Risiko.
    Ca. 10 Prozent (100.000 Implantate pro Jahr) fallen der sogenannten Periimplantitis zum Opfer und müssen wieder entfernt werden. Nach Meinung von Spezialisten hätten viele dieser Implantat Versorgungen nicht gesetzt werden dürfen, da die Risiken für den Patient absehbar waren. Regelmäßig geht nicht nur die künstliche Zahnwurzel verloren, sondern auch benachbarte Zähne können geschädigt werden.
    Doch mit Implantaten lässt sich viel Geld verdienen, da auch Kassenpatienten zu höchst lukrativen Privatpatienten werden. Dies scheint die Risikobereitschaft einiger Zahnmediziner zu erhöhen.

    Denn Implantate sind nicht für Jeden geeignet. Eine Voraussetzung, der Kieferknochen sollte genügend Platz bieten und ausreichend Knochensubstanz vorhanden sein, sonst ist erst ein Knochenaufbau mit weiteren Kosten nötig. Bei Diabetikern und starken Raucher sind die Einheilungsraten schlechter, daher einen Spezialisten konsultieren oder Finger weg von Implantaten. Auch Patienten die ständig Medikamente wie Blutverdünner, Cortison, Psychopharmaka oder Mittel gegen Osteoporose einnehmen müssen, können sich Probleme ersparen wenn sie von Anfang an auf Alternativen ausweichen.

    Preisbeispiele für Zahnimplantate

    Um Ihnen ein Gefühl für die Kosten von Zahnimplantaten zu vermitteln, hier einige Preisbeispiel für häufige Implantat-Versorgungen:
    • Einzelzahnimplantat - (1 fehlender Frontzahn) mit Zirkonkrone ca. 1.400 – 3.600 €
    • Einzelzahnimplantat - (1 fehlender Seitenzahn) mit Zirkonkrone ca. 1.400 – 3.200 €
    • Einzel-Keramikimplantat - (1 fehlender Frontzahn) mit Zirkonkrone ca. 1.800 – 3.800 €
    • Implantatgetragene Brücke auf 2 Implantaten ca. 2.400 – 5.100 €
    • 4 Mini-Implantate - plus Anpassung vorhandener Vollprothese (Oberkiefer) ca. 2.500 – 4.600 €
    • Das Minimum: Zwei Mini-Implantate - plus Anpassung vorhandener Vollprothese (Unterkiefer) ca. 700 – 1.600 €
    • All-on-4® (4 Implantate inkl. Oberkieferprothese) ca. 7.700 – 14.000 €
    • All-on-6® (6 Implantate inkl. Oberkieferprothese) ca. 8.000 – 16.000 €


    Fazit:

    Bei Implantaten sind hohe Einsparungen möglich. So sollte implantatgetragener Zahnersatz nur aus modernsten, kostenoptimierten Dentallaboren bezogen werden und das Implantat-Material von günstigen Herstellern.

    Durchschnittlich lässt sich ihre gesamte Zuzahlung bei Implantaten häufig halbieren oder anders ausgedrückt zahlen Patienten oft das Doppelte, die unkritisch gleich das erste Angebot ihres Zahnarztes annehmen.

    Um den passenden Zahnarzt in Ihrer Nähe zu finden, haben wir die neue Zahn-Situations-Analyse entwickelt. Einfach kurz 7 Fragen beantworten und Zahnärzte in ihrer Nähe finden, die für ihre gesuchte Behandlung ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten:





    Bei Fragen einfach anrufen: 03821 8898099
    Wir helfen Ihnen gerne.


Wie Sie Ihre Implantat Kosten senken wurde am 25.11.2020 13:34 Uhr aktualisiert.