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Wie kann ich bei Zahnimplantaten Kosten sparen – und trotzdem beste Qualität erhalten?

Günstige Implantate durch Preisvergleich

Für die Beantwortung dieser spannenden Frage haben wir fachkundige Insider befragt: Zahnärzte, Dentallabore und Implantat-Hersteller. Neben vielen anderen Fragen, stellten wir den Experten immer eine zentrale Frage:

Wenn Sie selbst ein Implantat bräuchten,

  1. wo würden Sie sparen ?
  2. und wo nicht ?

Hier die überraschend ehrlichen Antworten

Beginnen wir mit den Implantatherstellern:

Zu 1: Wie kann ich im Bereich Implantat-Herstellung sparen?


Das Sparpotenzial im Bereich Herstellung ist enorm. Zahnimplantate teurer Marken kosten oft mehr als das Doppelte. Der Preis besagt aber nichts über die Qualität. Wie bei Medikamenten die Generika (deutlich günstigere Nachahmer-Produkte mit gleichem Wirkstoff), können Sie auch bei Implantaten vom Ablauf des Patentschutzes profitieren. So haben sich Firmen darauf spezialisiert bestens erprobte Implantatoberflächen, Abutments und andere Implantatkomponenten großer Marken wie Nobel Biocare®, Straumann®, Zimmer Dental®, DENTSPLY® oder ANKYLOS® 1 zu 1 nachzubauen (sogenannte Copycats). Das Ergebnis sind perfekte Produkte, die in Qualität und Haltbarkeit den Originalen in nichts nachstehen und dies zu einem exzellenten Preis/Leistungsverhältnis. Kompromisslos exakt, kompromisslos günstig und häufig inklusive lebenslanger Garantie. Hier lassen sich bis zu 80% der Kosten einsparen und dies bei gleicher Qualität.

Einige Firmen gingen noch einen Schritt weiter. Sie kombinierten die Vorzüge der offenen Markensysteme in einem eigenen System und entwickelten dieses innovativ weiter. Clevere Patienten finden hier die preiswerten Top-Implantate, die häufig auch einen weiteren Kostentreiber überflüssig machen – den Knochenaufbau.

Bei wenig Kieferknochen können normale Implantate oft nicht gesetzt werden. Hier punkten spezielle „Kurze Implantate“ und „geneigte Implantate“, die den verfügbaren Kieferknochen optimal nutzen und so einen Knochenaufbau fast immer erübrigen. Doch Ihr Zahnarzt muss die entsprechenden Implantatsysteme kennen, nutzen und mit deren Handhabung vertraut sein.



zu 2: Hersteller würden nie auf Kosten der Qualität sparen !

  1. Woran erkennt man die Qualität von Zahnimplantaten?
  2. Wie viel kostet ein Zahnimplantat

Woran erkennt man die Qualität von Zahnimplantaten?


Die Qualität eines Implantates lässt sich an 2 Kennzahlen ablesen.
  1. Der Einheilungsquote
    Sie gibt an, wie viele Implantate eines bestimmten Typs nach der Implantierung auch fest anwachsen. Bei Implantatsystemen der großen Hersteller, aber auch bei vielen Copycats liegt dieser Wert bei über 97 Prozent. Maßgeblich ist die Implantatoberfläche.

  2. Der Lebensdauer
    Entscheidend für die Haltbarkeit im Mund sind 2 Faktoren.
    • Die Verbindung zwischen Implantatkörper und Abutment sollte eine mikrobewegungsfreie Konusverbindung sein. Nur diese garantiert eine optimale, spaltfreie und bakeriendichte Verbindung.
    • Die tägliche Pflege des Implantates durch Sie, den Träger, muss gewährleistet sein. Beispielsweise mit Zahnseide oder Interdental Bürstchen um Speisereste und Zahnbeläge vollständig zu entfernen.
Sind beide Voraussetzungen erfüllt, können Zahnimplantate ein Leben lang halten und jede natürliche Zahnwurzel ersetzen


Wie viel kostet ein Zahnimplantat - ein Hersteller-Vergleich

ImplantatherstellerKosten Einzelimplantat
Dentsply Friadent ca. ab 650 Euro
Nobel Biocare ca. ab 600 Euro
Straumann ca. ab 500 Euro
Camlog ca. ab 400 Euro
Implant Direct ca. ab 139 Euro
Medentis ca. ab 98 Euro


Dentallabore für Zahnersatz auf Implantaten

Zu 1: Wie kann ich meine Zahnersatz Kosten senken ?


Das Sparpotenzial ist auch bei implantatgetragenem Zahnersatz hoch. Die Laborkosten der uns zur Prüfung eingereichten Heil- und Kostenpläne sind oft mehr als doppelt so hoch, wie die unserer Laborpartner. Preisvorteil: Patienten sparen vielfach bis zu 58 Prozent. So erhalten Sie bei unseren großen Laborpartnern eine Zirkonkrone (mehrflächig) auf Implantaten, bereits ab 198 Euro (Laborkosten) oder eine 3-gliedrige Zirkonbrücke (lichtdurchlässige hochwertige Keramik) auf zwei Implantaten, bereits ab 499 Euro (Laborkosten). Und dies in erstklassiger Qualität, mit 5 Jahren Garantie. Bei solch günstigen Preisen reicht der Festzuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenkasse erheblich weiter.
Doch Zahnmediziner haften nicht nur für ihre Arbeit, sondern auch für Zahnersatz und Implantat. Daher sind viele nicht bereit, auf für sie unbekannte Produkte einzugehen. Bei weit über 100 Implantat-Herstellern und einigen tausend Dentallaboren nachvollziebar. Wer sparen will muss den Arzt wechseln.


zu 2: Auch Zahntechniker würden nie auf Kosten der Qualität sparen - doch bei gleicher Qualität entscheidet der Preis.

  1. Warum ist Zahnersatz so teuer ?
  2. Wie gut ist Zahnersatz aus dem Ausland ?
In Deutschland wird Zahnersatz in bester Qualität durch die eigenen Praxislabore der Zahnärzte oder durch gewerbliche Dentallabore gefertigt. Dabei arbeiten Praxislabore, wie der Name schon sagt, nur für das Ärzteteam einer Zahnarztpraxis, wobei große gewerbliche Dentallabore schon mal für über tausend Zahnärzte tätig sind.

Warum ist Zahnersatz so teuer ?


Die Herstellungskosten von Zahnersatz unterliegen den selben Marktgesetzen, wie die Herstellung anderer Qualitätsprodukte. Dabei sind die Auslastung von Mitarbeitern und Maschinen sowie die Einkaufspreise der benötigten Materialien entscheidend. Hier sind große Dentallabore, z.B. durch Mengenrabatte eindeutig im Vorteil. Und noch eine Tatsache sollte man berücksichtigen. Deutschlands Zahnmediziner sind gemessen am Bruttoinlandsprodukt weltweit die teuersten. Damit können auch Praxislabore, bei genau diesen Ärzten, wohl kaum eine preiswerte Wahl darstellen.

Wie gut ist Zahnersatz aus dem Ausland ?


Made in Germany steht für höchste Qualität. Doch eine Vielzahl deutscher Unternehmen produzieren ihre Markenprodukte heute viel billiger im Ausland. Qualität und Güte der Produkte bleiben exakt gleich. So kommen selbst in der Medizin fast alle Knie- und Hüftgelenke aus Pakistan. Das gleiche gilt für viele chirurgische Instrumente in Human- und Zahnmedizin, alle selbstverständlich in deutscher Spitzenqualität.

Zahnersatz macht da keine Ausnahme, auch wenn mancher Zahnarzt mit eigenem Praxislabor dies gerne anders darstellt. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es keine signifikanten Qualitätsunterschiede zwischen ausländischem und vor Ort gefertigten Zahnersatz gibt. Unsere in Deutschland ansässigen Partnerlabore produzieren mit deutschen Maschinen und CE-zertifizierten Materialen günstig im Ausland, wobei Endkontrolle und Garantie selbstverständlich in Deutschland verbleiben. Oft mit 5 Jahren Garantie, statt nur der 2-jährigen gesetzlichen Gewährleistung. Einziger Nachteil: Durch die längeren Transportwege müssen ein paar Tage mehr einkalkuliert werden.



Den richtigen Zahnarzt finden


Zu 1: Kann ich auch direkt beim Zahnarzt sparen ?


Ein klares JAIN ! Die Honorgestaltung der Zahnärzte bietet ebenfalls ein begrenztes Sparpotenzial, wenn auch nicht in der Größenordnung wie Herstellung und Labor.

Die Regelversorgung der Krankenkassen lässt den Ärzten nur wenig finanziellen Spielraum. Die Versorgung mit einer Prothese kostet immer die gleiche Summe. Anders bei Privatleistungen wie Zahnimplantaten oder Knochenaufbau. Die Gebührenordnung der Zahnärzte, kurz GOZ, eröffnet Möglichkeiten der individuellen Honorarberechnung. So können die Beurteilung eines Patienten und die damit verbundenen Kosten der Behandlung von Arzt zu Arzt variieren. Doch im Vordergrund sollte immer die Qualifikation des Mediziners stehen. Denn das beste Implantat nützt Ihnen wenig, wenn es falsch gesetzt wurde.


zu 2: die Qualifikation des Zahnarztes / Implantologen muss stimmen

Implantologen sollten über zusätzliche Ausbildung(en) verfügen!


In Deutschland werden pro Jahr ca. eine Million Zahnimplantate gesetzt, Tendenz steigend. Immer mehr Zahnmediziner entdecken die künstlichen Zahnwurzeln für sich, leider mit höchst unterschiedlichen Qualifikationen. Denn das Einsetzen der Zahnimplantate und Knochenaufbau war lange Zeit das Kerngeschäft von MKG- und Oralchirurgen und erfordert eine detaillierte Vorbereitung und ein hohes Maß an chirurgischem Können.


Qualifikation der Ärzte - ein wichtiger Erfolgsfaktor


So beinhaltet beispielsweise der Titel „Facharzt für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie“ ein abgeschlossenes Studium der Zahn- und der Humanmedizin, sowie eine mindestens 60 Monate dauernde Vollzeit-Zusatzausbildung bei einem weiterbildungsbefugten MKG-Chirurgen.

Fachzahnarzt für Oralchirurgie“ dürfen sich ausschließlich Zahnmediziner nennen, die nach ihrer Approbation als Zahnarzt (Zulassung) eine mindestens vierjährige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die Weiterbildung kann nur in Vollzeit und hauptberuflich an zugelassenen Ausbildungsstätten absolviert werden.

Auch spezialisierte Zahnärzte, wie „Master of Science Orale Chirurgie/ Implantologie“, „Master of Science Implantologie“ und gleichwertige Weiterbildungen sind eine gute Wahl. Diese Studiengänge dauern 2 bis 3 Jahre und bieten in den Bereichen Oralchirurgie und Implantologie umfassende Wissensvermittlung in Theorie und Praxis.

Überwiegend wohlklingend sind Tätigkeitsbezeichnungen wie „Implantologe“, „Implantologie“, „Schwerpunkt Implantologie“, „Spezialist“ ohne Zusatz einer Fachgesellschaft, „Master of Implantology“ (gibt es nicht, korrekt wäre „Master of Science ...“) oder „Facharzt für Zahnerhaltung“. All diese „Titel“ sind nicht geschützt und setzen keine irgendwie geartete Zusatzausbildung voraus. Jeder Zahnarzt kann sich diese Titel selbst verleihen.


Erfolg durch Erfahrung

Theoretisches Wissen ist unverzichtbar, aber ohne praktische Erfahrung nur eine Seite der Medaille. Deshalb stellen Sie Ärzten nicht nur Fragen nach deren Ausbildung, sondern fragen Sie auch nach den sogenannten Fallzahlen, z.B. die Anzahl der gesetzten Implantate innerhalb der letzten sechs Monate. Checkliste für Ihr Beratungsgespräch:
  • Ist der Arzt bereit Ihre Fragen geduldig und umfassend zu beantworten, auch jene nach seiner Qualifikation und Spezialisierung? Denn selbst ein MKG Chirurg, dessen Tätigkeit zu 95 Prozent aus kosmetischen Nasen- und Ohrkorrekturen besteht, ist für eine komplexe Implantatbehandlung nicht die erste Wahl.
  • Wird der geplante Eingriff routinemäßig durchgeführt? Hat der Arzt ausreichende Erfahrung? Fragen Sie:"Wie oft haben sie die bei mir geplante Operationsmethode schon angewandt?" Eine barsche oder ausweichende Antwort sollte Ihnen zu denken geben. Ein Zahnarzt würde sich selbst kaum von einem unerfahrenen Kollegen operieren lassen. Das gleiche Recht haben sie als Patient.
  • Ein Implantat ist zwar nur eine sehr kleine OP. Eine Notfallüberwachung für mindestens 24 Stunden sollte dennoch gewährleistet sein.
  • Ein entscheidender Punkt ist die Aufklärungspflicht. Vorsicht ist angebracht, wenn sich der Arzt nicht für Ihre Beweggründe, eventuelle Vorerkrankungen und die gesamte Lebenssituation interessiert.
  • Gleiches gilt, wenn der Eingriff als völlig problemlos und ohne jegliches Risiko dargestellt wird. Denn ca. 10% der Implantate müssen wieder entfernt werden.
  • Die Operation wird immer im Anschluss an die erbrachte Leistung bezahlt. Ein Zahnarzt der Vorkasse verlangt, hat wohl kein Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Dies sollte ihnen zu denken geben. Völlig abzulehnen ist eine Bezahlung in bar, ohne Rechnung oder Quittung.
  • Unsere Partnerzahnärzte beantworten gerne und umfassend alle ihre Fragen. Jetzt Termin vereinbaren

Fazit:

Bei Implantaten sind hohe Einsparungen durch die Wahl günstiger Implantathersteller sowie beim Zahnersatz möglich. Und auch das Zahnarzthonorar beinhaltet oft Sparpotenzial - wenn auch in geringerem Umfang.

Durchschnittlich lässt sich ihre gesamte Zuzahlung bei Implantaten häufig halbieren oder anders ausgedrückt zahlen Patienten oft das Doppelte, die ihren Heil- und Kostenplan nicht überprüfen lassen.
Für einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin bei einem unserer Partnerzahnärzte bitte den Fragebogen komplett beantworten.






Bei Fragen einfach anrufen: 03821 8898099
Wir helfen Ihnen gerne.


Wie Sie Ihre Implantat Kosten senken wurde am 13.02.2019 08:30 Uhr aktualisiert.