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Probleme mit dem Hören – Hörgeräte helfen
Das Ohr gilt als zweitwichtigstes Sinneswerkzeug des Körpers. Es dient gleichzeitig als Hörapparat und als Gleichgewichtsorgan. Bei Hörstörungen unterscheidet man die Schallleitungsstörungen von den Schallempfindungsstörungen. Erst genannte treten häufig nach einer Mittelohrentzündung auf, die man in jedem Alter erlangen kann und lassen sich, früh genug erkannt, mit fachlichen Maßnahmen relativ leicht beheben. Die Empfindungsstörungen ist eine Nervenschwerhörigkeit, die eine Behandlung in einer Fachklinik benötigt und eventuell mit elektroakustischen Hörhilfen versorgt werden muss.
Hörprobleme schon frühzeitig untersuchen lassen
Bereits bei Säuglingen und Kleinkindern werden Hörtests bei den U-Untersuchungen durchgeführt. Sollte das Kind im Laufe seiner Entwicklung keine Fortschritte in der Sprachentwicklung machen, könnte dies schon ein erstes Anzeichen auf ein Hörproblem sein. Weitere begleitende Symptome wären zum Beispiel, wenn dem Kind eine Frage gestellt wird und es zögerlich oder sogar gar nicht antwortet, bzw. gar nicht reagiert, wenn es angesprochen wird. Erschreckt sich das Kind bei lauten Geräuschen, oder wacht dadurch sofort auf, es kann keine Geräusche nachmachen, oder hat Schwierigkeiten Geräusche zu orten, die außerhalb seines Blickfelds liegen, oder leidet sehr oft an Ohrenentzündungen, sind das weitere Anzeichen für Hörprobleme. Meistens haben solche Kinder nur sehr wenig soziale Kontakte und sind eher Einzelgänger. Daher ist bei geringsten Verdachtsanzeichen ein Hörtest sinnvoll.
Wenn sich im Erwachsenenalter eine Hörminderung einstellt fangen die ersten Anzeichen meist damit an, das zum Beispiel die Türklingel überhört wird, der Fernseher immer lauter gestellt werden muss, oder es beim Telefonieren Probleme gibt den Gegenüber am anderen Ende zu verstehen. Auch hier ist es empfehlenswert einen Hörtest durchführen zu lassen. Innerhalb kürzester Zeit wird herausgefunden, ob das Hören in allen relevanten Frequenzbereichen noch möglich ist.