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Vorsorge hilft gegen eine Hörschwäche

Besonders heutzutage in einer Welt, die von immer mehr Reizen durchflutet wird, ist es wichtig, scharfe Sinne zu haben. Eine Hörschwäche kann sich schleichend entwickeln und oft kann der Betroffene selbst nicht beurteilen, inwieweit er unter dieser Volkskrankheit leidet. Das erste Zeichen für eine Hörschwäche ist dabei der Umstand, dass man lauter spricht als früher. Das fällt einem selbst nicht immer auf. Auslösende Faktoren einer Hörschwäche sind insbesondere eine stetige Lärmbelastung wie auch Stress. Des weiteren tritt eine Hörschwäche meist im hohen Alter auf.


Bei allen drei Formen ist eine Unterversorgung an Vitalstoffen und Sauerstoff als Ursache zu nennen. Auch der allgemein bekannte Tinnitus stellt sich oft als Folge einer Unterblutung oder eines Hörsturzes ein. Ein Hörsturz ist dabei ein Infarkt im Ohr, der ebenfalls durch eine mangelnde Durchblutung oder durch starken Stress ausgelöst werden kann. In diesem Fall gibt es spezielle Präparate, die die Durchblutung im Innenohr anregen können. Ebenso sollten Mittelohrentzündungen nicht unbehandelt bleiben. Sonst kann dies sogar zu einer Taubheit führen.


Dabei lässt sich in den meisten Fällen eine Besserung bewirken. Jede Apotheke führt spezielle Vitamine, so genannte Polytamin-Präparate, die vorsorgend eingesetzt werden können. Ist die Hörschwäche dagegen so weit fortgeschritten, dass eine Regeneration des Hörorgans nicht mehr möglich ist, kann nur noch eine technische Hörhilfe Linderung verschaffen. Dabei ist dieser Umstand für viele beschämend. Doch eine Hörschwäche allgemein sehr verbreitet und die durch die Hörhilfen eintretende Verbesserung der Hörfähigkeit ist lohnenswert.


Jeder fachkundige Akkustiker bietet Hörtest an und das meist kostenlos. Es kann von Vorteil sein, alle 2 Jahre einen solchen Test durchzuführen, damit man gegebenenfalls bei einer Verschlechterung sofort einen Spezialisten aufsuchen kann. Dieser weiß dann auch, welche Schritte unternommen werden müssen, um gegebenenfalls einen Tinnitus zu heilen oder eine Hörschwäche zumindest zu lindern. Auch wenn es sich letztendlich herausstellt, dass man betroffen ist heißt dies nicht, dass man unabwendbar ertauben muss.