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Facelifting oder Facelift
Irgendwann kann auch der gnädigste Spiegel sie nicht mehr verbergen: Krähenfüße und Mimikfalten machen sich früher oder später unweigerlich auf unseren Gesichtern breit. Ausgedehnte Sonnenbäder, rauchen und schädliche Umwelteinflüsse tun ihr übriges um die traurige Erkenntnis zu untermauern, dass wir alle einmal alt werden. Die Jugend kann man nicht zurückgewinnen – wohl aber ein jugendliches Aussehen.
Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich deshalb für ein Facelifting. Oberste Priorität bei einem solchen Eingriff ist immer, dass er die natürliche Mimik und den Ausdruck des Gesichts nicht beeinträchtigt. Doch wie jede andere Operation ist auch ein Facelifting nicht völlig risikolos. Wir alle kennen maskenhafte Gesichter von Prominenten aus dem Fernsehen. Wer sich also zu einem solchen Eingriff entschließt, sollte sich vorher gut beraten- und anschließend nur von einem erfahrenen Arzt behandeln lassen. Immerhin hat die Medizin in diesem Bereich in den letzten Jahren enorme Fortschritte zu verzeichnen. Um einen natürlichen Verjüngungseffekt von 10 – 15 Jahren zu erzielen, können verschiedene Methoden angewendet werden. Welche das sind, ist individuell verschieden. Ob Schläfenlifting, Hals- , Stirn- oder Augenlidstraffung, es gibt viele Möglichkeiten ein Gesicht wieder erstrahlen zu lassen.
Von grundlegender Bedeutung ist jedoch, dass der Arzt auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen seiner Patientin, bzw. seines Patienten eingeht, denn nur so kann ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Das Durchschnittsalter der Patienten, die ein Facelifting machen lassen, ist in den letzten Jahren stark gesunken. Wurde vor der Jahrtausendwende oft erst ab 60 Jahren eine Schönheitsoperation erwogen, legen sich in den letzten Jahren schon viele Mittvierziger unters Messer. Die jüngeren Patienten haben den Vorteil, dass bei ihnen Stirnfalten, Hängewangen und eine erschlaffte Kinnpartie noch nicht besonders stark ausgeprägt sind. Sie sehen deshalb nicht „geliftet“ aus, sondern jugendlicher. Trotzdem sollte jeder, der ein Facelifting plant bedenken, dass es ein „typische Facelift“ nicht gibt. Das Behandlungskonzept sollte auf den jeweiligen Patienten maßgeschneidert sein. Ein ausführliches Beratungsgespräch und eine umfassende Aufklärung über die Risiken sollte jedem operativen Eingriff vorausgehen.
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