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Nasenkorrektur- Schönheitsoperationen und Korrekturen
Obwohl prägnant in der Mitte des Gesichts gelegen, fällt vielen Menschen die Nase ihres Gegenübers oder die eigene nur selten auf – doch sie kann zum Problem werden, wenn zu eine große, zu dicke, zu kleine, zu schiefe Nase oder ein Höcker das Riechorgan entstellen. Der markanteste Teil des Gesichtes kann dabei, im Gegensatz zu vielen anderen Körperteilen, weder verdeckt noch optisch retuschiert werden. Schon in frühester Jugend entstehen bei einer Fixierung auf das „entstellte Gesicht“ psychische Probleme, übertriebene Zurückhaltung oder ein verschobenes Bild des eigenen Selbst. Nur eine Psychotherapie findet bei diesen Problemen die wahre Ursache – liegt es tatsächlich an der Nase oder versteckt sich dahinter eine tiefere psychische Verschiebung des Selbstbilds.
Einer Korrektur des ungeliebten Organs kann operativ erfolgen. Ein großes Handwerksgeschick des operierenden Arztes ist jedoch sehr wichtig. Er operiert auf kleiner, schwer zugänglicher Fläche und jeder Knorpel in der Nase ist für die äußere Ansicht des Organs wichtig. Die „neue“ Nase soll sich harmonisch in das Gesicht einfügen und tadellos als Riech- und Atemorgan funktionieren.
Rein praktisch kann die Nase über den geschlossenen Zugang durch die Nasenlöcher, wesentlich besser jedoch über einen kleinen Schnitt am Nasenbein, den offenen Zugang, operiert werden. Hierbei werden Nasenrücken verschmälert oder abgehobelt, Nasenflügel werden entsprechen angepasst und eine attraktive Nasenspitze geformt. Die Schönheitsoperation dauert etwa 1-2 Stunden und wird meist ambulant durchgeführt. Die Narkose ist meist eine lokale Anästhesie in Verbindung mit einem Dämmerschlaf. Leider kann das endgültige Ergebnis erst nach abgeklungener Schwellung des operierten Bereiches gesehen und genossen werden. Dies dauert in der Regel jedoch einige Monate. Wer die direkten Folgen der OP nicht öffentlich zeigen möchte, sollte sich 14 Tage lang aus dem Alltag zurückziehen, medizinisch gesehen ist der Patient nach 2 Tagen wieder arbeitsfähig.
Die Krankenkassen übernehmen hier jedoch nur die Kosten, wenn eine medizinische Beeinträchtigung z.B. durch verschobene Nasenscheidewände oder allgemein Einschränkung der Atmung vorliegen. Für eine rein ästhetische Veränderung des Gesichtsmittelpunktes muss der Patient zwischen 2.000 und 4.000€ aufbringen. Ein reiner Blick auf einen günstigen Preis ist dabei jedoch zu vermeiden – das Renommee und die Erfahrung des Operateurs sollten klar im Vordergrund stehen. Viele moderne Kliniken bieten jedoch Direktfinanzierungen mit monatlichen Raten an.