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Wie arbeitet der Zahnarzt, wenn ich mich für Veneers entschieden habe?
Zuerst wird mit einem Schleifer eine dünne Schicht des Zahnschmelzes entfernt. Dieses kann, je nach Wunsch, mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden.
Danach wird von dem Zahn eine sehr genaue Abformung (Abdruck) genommen, damit der Zahntechniker die anatomischen Verhältnisse genau beurteilen kann. Dieser Abdruck wird in das Dentallabor gesendet. Es gibt mittlerweile Zahntechniker, die sich auf die Herstellung von Veneers spezialisiert haben. Bis das fertige Veneer fertig ist, wird der beschliffene Zahn mit einer provisorischen Versorgung aus Kunststoff versehen.
In der nächsten Sitzung wird das Veneer einprobiert. Es ist allerdings leider nicht möglich, Veneers einige Tage zur Probe einzusetzen, wie es bei Kronen der Fall ist. Farbe und Form müssen also in der Praxis begutachtet werden. Sind Arzt und Kunde zufrieden, kann das Veneer eingesetzt werden. Für die Verklebung muss der Zahn absolut sauber und trocken sein. Häufig wird der Zahn mit einer Gummimembran umspannt, damit keine Feuchtigkeit in den Arbeitsbereich gelangen kann. Die Prozedur des Verklebens dauert im Vergleich zu der Präparation recht lange, nämlich zirka eine halbe Stunde. Zahn und Veneer müssen auf die Verklebung genauestens vorbereitet werden. Der Zahnschmelz, beziehungsweise das Zahnbein, wird mit speziellen Substanzen vorbehandelt. Auch das Veneer selbst wird von innen vorbereitet. Dann wird das Veneer mit einem Zweikomponenten Kleber fest mit dem Zahn verklebt.
Bei einer anderen Variante kann auf das Beschleifen des Zahnes ganz verzichtet werden. Das Veneer kann hier zum Beispiel auf bereits bestehende Kunststoff Füllungen oder Keramikkronen geklebt werden.