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Dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser

Eine glatte Haut an den Beinen, unter den Achseln, am Rücken, an den Augebrauen, auf der Oberlippe oder im Intimbereich ist zur heutigen Zeit gesellschaftlich verlangt und zeugt von einem hohen Anspruch an Hygiene und Schönheit jedes Einzelnen. Doch die tägliche Prozedur der Rasur, Epilation oder der kosmetischen Entfernung mit Wachs oder Enthaarungscreme ist nicht nur oft schmerzhaft, sondern kann auf die Nerven gehen und kostet neben ständigem Aufwand für die Produkte eine Menge Zeit. Hautirritationen bis hin zu Ausschlägen bei sehr empfindlicher Haut können lästige Begleiterscheinungen sein. Abhilfe schafft da die dauerhafte Haarentfernung durch Laserstrahlen, die die Wurzel veröden und nach einigen Sitzungen für Monate bis Jahre die lästigen Härchen verschwinden lassen.


Speziell dunkle Haare lassen sich perfekt mit dem Laser behandeln, da deren Pigmente das Licht besser annehmen. Bei sehr hellen Haaren ist die Methode nur mit geringen Erfolgen anwendbar. Der Laser verödet durch seine Energie die Haarwurzel, diese stirbt ab und das Haar wächst nicht mehr nach. Die Behandlung erfordert keine Betäubung, da meist nur ein leichtes Stechen wahrnehmbar ist. Auf Wunsch kann die Stelle vereist werden oder örtlich betäubt, wenn die Schmerzgrenze sehr niedrig angesetzt ist. So können nachhaltig ganze Körperbereiche oder nur einzelne Haare vernichtet werden.

Jedoch ist nicht gewährleistet, dass an der betroffenen Stelle nie wieder ein Haar wächst, nicht selten kommt es dazu, dass nach einigen Jahren eine Nachbehandlung erfolgen muss. Je nach Größe der Fläche und nach Stärke des Haarwuchses müssen mehrere Sitzungen eingeplant werden, um die gewünschte Eindämmung oder Haarfreiheit zu erlangen. Entsprechend variabel ist auch der Preis, der pro Behandlung angesetzt wird. Mittlerweile sind die Behandlungen computergestützt, so dass die Therapie präziser und zeitsparender als früher ist.


Geringe Risiken dieser relativ schonenden Methode sind Reizungen der Haut in Verbindung mit geringen Rötungen. Verbrennungen kommen nur sehr selten vor. Bei einer Verletzung der Oberhaut bildet der Körper Schorf durch die Wundheilung, dieser fällt nach Ausheilen ab und hinterlässt eine gesundete, bestenfalls haarfreie Hautstelle. Besonders nach Sonneneinstrahlung auf das zu behandelnde Hautgebiet kann es zu Pigmentstörungen kommen, die meistens jedoch wieder verblassen. Ein Sonnenbad ist daher vor und auch nach der Therapie zu vermeiden. Kühl-Packs und kühlende, jedoch pH-neutrale Aftersun-Lotionen helfen, das leichte Brennen nach der Haarentfernung zu lindern. Auf reizende Stoffe sollte verzichtet werden, da diese zusätzlich reizen und auf den behandelten Stellen Schmerzen hervorrufen können.